Do 24.04.2008Kammern werden beim Thema IP-Schutz weltweit einbezogen
Gerade bei vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen herrscht oft noch Unkenntnis, wie man geistiges Eigentum richtig schützt. Vor diesem Hintergrund hat die Internationale Handelskammer (ICC) ein Projekt initiiert, das die regionalen Kammern weltweit beim Schutz des Geistigen Eigentums unterstützt.
Herzstück des Projektes ist eine Webseite, die den Austausch von Informationen ermöglicht. Dort wurden umfangreiche Informationen sowie über 40 Best-Practice Beispiele von Kammern zusammengetragen. Aus Deutschland mit dabei ist der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und die Handelskammer Hamburg.
Außerdem organisiert die Internationale Handelskammer (ICC) zusammen mit der WIPO Schulungen für die Kammern. Der erste Kurs findet am 15./16. September 2008 in Genf statt, weitere Kurse sollen in Lateinamerika stattfinden.
Die Handelskammern vor Ort sind insbesondere in vielen Schwellen- und Entwicklungsländern ein wichtiger Multiplikator. Ziel ist es, den Kammern deutlich zu machen, warum ihre Mitgliedsunternehmen vom Schutz des Geistigen Eigentums profitieren, damit sie die Beratung rund um das Thema als Angebot aufnehmen.
"Unsere Kampagne, die darauf abzielt, die Kenntnisse der Kammern über den Schutz geistigen Eigentums zu vergrößern, wird insbesondere auch den Schwellenländern zugute kommen. Mehr und mehr Länder erkennen, dass die Anmeldung von Schutzrechten gerade für innovationsbasierte Unternehmen vor Ort wichtig ist", sagte Peter Siemsen, Vice Chair der ICC-Kommission für Intellectual Property und Senior Partner der Kanzlei Dannemann, Siemsen, Bigler and Ipanema Moreira in Brasilien.
Zur Webseite: http://www.iccwbo.org/policy/ip/toolkit/id17122/index.html

