Fr 12.06.2009ICC fordert Unterstützung der G8 gegen Produktpiraterie
Im Gespräch mit dem Gastgeber des G8-Gipfels 2009, dem italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi, forderten Vertreter der Internationalen Handelskammer (ICC) Fortschritte bei der Bekämpfung der Piraterie.
Neben zentralen Herausforderungen wie der weltweiten Wirtschaftskrise und dem Klimawandel dürfe das Thema Marken- und Produktpiraterie nicht ins Hintertreffen geraten. Die ICC unterstrich die Notwendigkeit, die Bemühungen zum Schutz des geistigen Eigentums auf dem Gipfel in L'Aquila vom 8. bis 10 Juli 2009 fortzuführen.
Die ICC forderte konkrete Maßnahmen wie den baldigen Abschluss des ACTA-Abkommens, das neue und höhere Standards national und international im Kampf gegen die Produktpiraterie setzt sowie die Schaffung einer IPR Customs Taskforce. Diese Arbeitsgruppe soll eine bessere operationale Zusammenarbeit zwischen den Zollbehörden der G8-Länder bewirken, die Leistungsfähigkeit von Zollbehörden in Entwicklungsländern unterstützen und den Austausch von Best Practices im Bereich der Sicherheitskontrolle und freier Handelszonen fördern.
"Die stärkere Bekämpfung von Produkt- und Markenpiraterie an den Grenzen ist entscheidend", sagte Tomat. "Die Anstrengungen der Regierungen für eine bessere Durchsetzung von Schutzrechten sind Investitionen, die sich spürbar in der wirtschaftlichen Entwicklung und für die Gesellschaft bezahlt machen. Jetzt ist es an der Zeit, die Mittel zur Beseitigung illegalen Handels mit gefälschten Produkten aufzustocken, nicht zu senken."
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