Deutsche Industrie- und Handelskammer
Bundesverbands der Deutschen Industrie
Markenverband
ICC Deutschland
Kooperationspartner:
APM

APM – Branchenübergreifend aufklären und vernetzen

Der Aktionskreis gegen Produkt- und Markenpiraterie e. V. (APM) ist seit 1997 der größte branchenübergreifende Verband im Kampf gegen die Produkt- und Markenpiraterie in Deutschland. Das Ziel: eine bessere Vernetzung der betroffenen Unternehmen und Institutionen.

Gegründet wurde der APM – so die gängige Abkürzung – als Gemeinschaftsinitiative vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), dem Markenverband und dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). Seine Mitglieder sind neben den Initiatorenverbänden deutsche und ausländische Unternehmen, die gemeinsam gegen Produkt- und Markenpiraterie vorgehen. Die Ziele im Einzelnen:

Praktische Hilfe für Unternehmen
Der branchenübergreifende Informationsaustausch der Mitglieder gewährleistet schnelle und aktuelle Hilfe bei allen praktischen Fragen des gewerblichen Rechtsschutzes bei Marken- und Produktpirateriefällen im In- und Ausland. Regelmäßig erscheint für die Mitglieder ein Newsletter mit Zusammenfassungen der jüngsten internationalen und nationalen Rechtsprechung sowie Wissenswertem rund um das Thema Produkt- und Markenpiraterie. Seminare informieren darüber hinaus über aktuelle Fragestellungen.

Ansprechpartner für Politik und Strafverfolgungsbehörden
APM leitet die Erfahrungen im Bereich der Produkt- und Markenpiraterie an Entscheidungsträger, Regierungen und Verwaltungen im In- und Ausland weiter. Denn nur wenn bei diesen Stellen die Probleme der Unternehmen sowie zentrale Handlungsherausforderungen bekannt sind, kann angemessen reagiert werden. Dabei kommen dem APM die Anbindung an den DIHK und damit die guten Kontakte zu den nationalen Ministerien sowie den EU-Behörden zugute. Für Strafverfolgungsbehörden wie Staatsanwaltschaft und Polizei hat der APM einen Leitfaden zusammengestellt.
 
Das Prinzip der Informationsbereitstellung wird auch im Fall von China verfolgt: Die China-Kontaktstelle sammelt Informationen über Problemfälle und wertet positive und negative Erfahrungen aus. Die gesammelten und aufbereiteten Informationen sollen die Bundesregierung mit besseren Daten versorgen und gegebenenfalls in die Lage versetzen, auch konkrete Fälle mit der chinesischen Seite im Einverständnis des betroffenen Unternehmens zu erörtern und abzustellen.

Sensibilisierung der Öffentlichkeit

Der Aufklärungsbedarf zum Thema Produkt- und Markenpiraterie bei Unternehmen, Verbrauchern und staatlichen Stellen bzw. Behörden ist sehr groß. APM betreibt daher eine branchenübergreifende Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Darüber hinaus sollen mit gezielten Aktionen wie Wanderausstellungen die Gefahren von Produkt- und Markenpiraterie insbesondere auch für Verbraucher und Gesellschaft deutlich gemacht werden.

Weitere Informationen unter: www.markenpiraterie-apm.de

Bildnachweis: APM

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